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Der Aufstieg von Open Source Software – Ein strategischer Vorteil für Unternehmen

Aktualisiert: 17. Juni



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In den letzten Jahren hat sich Open Source Software (OSS) von einer Nischenlösung zu einer treibenden Kraft für Innovation und Effizienz in vielen Branchen entwickelt. Immer mehr Unternehmen und staatliche Organisationen setzen auf OSS-Lösungen wie LibreOffice, OpenDesk und Linux, um Kosten zu senken, flexibler zu werden und technologische Unabhängigkeit zu gewinnen.



Warum Open Source Software immer mehr an Bedeutung gewinnt


Ein zentraler Grund für die wachsende Verbreitung von OSS ist die Kostenreduktion. Laut dem 2023 State of Open Source Report gaben 36,6 % der Befragten an, dass Kosteneinsparungen der Hauptgrund für den Einsatz von Open-Source-Software sind. Besonders im öffentlichen Sektor ist dieser Trend deutlich zu erkennen: Über 51 % der Behörden nannten niedrigere Lizenzkosten als entscheidenden Faktor.


In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bieten Open-Source-Lösungen eine attraktive Alternative zu teurer proprietärer Software, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Lösungen wie LibreOffice und OpenDesk bieten umfassende Funktionalitäten, die mit kommerziellen Programmen vergleichbar sind, jedoch ohne die hohen Lizenzgebühren.


Ein weiterer Vorteil von OSS ist die Flexibilität und Innovationskraft. Viele Unternehmen bevorzugen OSS, da es durch das offene Entwicklungsmodell erlaubt, Software an spezifische Bedürfnisse anzupassen. Diese Flexibilität hilft, die Abhängigkeit von bestimmten Anbietern zu reduzieren, was für die langfristige Stabilität von Unternehmen wichtig ist.




Wichtige Open-Source-Plattformen


1. LibreOffice: Mit Millionen Nutzern weltweit hat sich LibreOffice als beliebtes Open-Source-Office-Paket etabliert. Es bietet vollständige Kompatibilität mit gängigen Formaten wie Microsoft Office und verbessert kontinuierlich die Interoperabilität und Sicherheit.


2. Linux: Die Nutzung von Linux, besonders in Unternehmensumgebungen, wächst weiterhin stark. Mehr als 90 % der weltweit befragten Unternehmen gaben an, Linux in ihren Abläufen zu nutzen. Ob im Bereich Cloud-Computing oder Servermanagement – Linux ist das Rückgrat vieler technischer Ökosysteme.


3. OpenDesk: Insbesondere in Europa hat OpenDesk an Bedeutung gewonnen und unterstützt Regierungsinitiativen zur Förderung von Datenunabhängigkeit und technologischer Souveränität.


Die Zahlen sprechen für sich


Laut dem 2023 Open Source Report haben mehr als 60 % der technischen Entscheidungsträger in Unternehmen im vergangenen Jahr ihre Nutzung von OSS erhöht. Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Fertigung setzen zunehmend auf OSS, um ihre Technologieinfrastrukturen zu modernisieren und Innovationen voranzutreiben.


Darüber hinaus trägt OSS zu einer breiteren Gemeinschaft und geteilten Innovation bei. Im Jahr 2023 befürworteten über 73 % der befragten Organisationen aktiv die Nutzung von OSS, viele engagieren sich sogar in der Weiterentwicklung dieser Projekte.



Fazit


Open Source Software ist längst mehr als nur eine kostengünstige Lösung – sie ist ein strategischer Vorteil. Ob für kleine Unternehmen oder große staatliche IT-Infrastrukturen: Die Flexibilität, Kosteneffizienz und kontinuierliche Innovation, die OSS bietet, machen es zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner IT-Strategien. Mit der zunehmenden Verbreitung und Weiterentwicklung von OSS sieht die Zukunft dieser Software vielversprechender aus als je zuvor.




Für Organisationen, die die Vorteile von Open-Source-Lösungen wie LibreOffice, OpenDesk oder Linux nutzen möchten, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dieses flexible und gemeinschaftsorientierte Modell zu erkunden. Ob es um Kosteneinsparungen, Innovation oder technologische Souveränität geht – die Vorteile von OSS sind klar und wachsen weiter.

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